Auswirkungen auf die Gesundheit

Verschmutzte Holzöfen geben Ruß und eine Mischung von zusätzlichen Schadstoffen in die Luft ab. Ruß besteht aus feinen Teilchen, die klein genug sind, um in die tiefsten Atemwege ihrer Lunge zu gelangen. Weltweit ist Feinstaub eines der grössten, umweltbedingten Todesursachen. Während der kalten Monate können private Holzöfen in manchen Gegenden bis zu 90% zur Feinstaubverschmutzung beitragen (1). Feinstaub verursacht eine Reihe von Gesundheitsproblemen (2), einschliesslich:

  • Reizungen der Augen, der Nase und des Rachens
  • Husten, Engegefühl der Brust und Kurzatmigkeit
  • Eingeschränkte Lungenfunktion
  • Herzrhythmusstörungen
  • Asthmaanfälle
  • Herzinfarkte
  • Vorzeitiger Tod bei Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen

Neben Feinstaub geben Holzöfen auch viele andere giftige Luftschadstoffe ab, wie z.B. Benzol, Formaldehyd, Acrolein und polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs).

Niemand ist geschützt vor Holzöfenemissionen. Forschung zeigt, dass Kinder, Teenager, ältere Menschen und Menschen mit Lungenerkrankungen (inklusive Astma und chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder Herzerkrankungen am meisten betroffen sind. Babies können dafür auch anfälliger sein. Einige Untersuchungen zeigen, dass Übergewicht und Diabetes ebenfalls das Risiko erhöhen können.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen und die Weltbank schätzen, dass verbesserte Biomasse (Holz) und Kohleöfen weltweit jährlich ca. 230.000 vorzeitige Todesfälle vermeiden könnten, mit der Mehrheit der gesundheitlichen Nutzen in den OECD Nationen (3).

Jeder profitiert von eingeschränkter Aussetzung der Luftverschmutzung durch Holzöfen, die durch effizienteres Heizen und Verminderung von Emissionen entsteht. Befolgen sie die Fünf Einfachen Schritte für Besseres Heizen!

Referenzen:

  1. United Nations Economic Commission for Europe (UNECE), Executive Body for the Convention on Long-Range Transboundary Air Pollution, Working Group on Effects (2014). Residential Heating with Wood and Coal: Health Impacts and Policy Options in Europe and North American. Report by the Joint Task Force on the Health Aspects of Air Pollution. UNECE: Geneva.
  2. U.S. Environmental Protection Agency, Particle Pollution (PM), available at: http://www.airnow.gov/index.cfm?action=aqibasics.particle.
  3. The World Bank and International Cryosphere Climate Initiative (2013). On Thin Ice: How Cutting Pollution Can Slow Warming and Save Lives. The World Bank and International Cryosphere Climate Initiative: Washington, DC.